FAQ – Fragen und Antworten zur Kinder- und Jugendpsychotherapie (Verhaltenstherapie)
Agnetha Braun ist als Kinderpsychotherapeutin und Jugendlichenpsychotherapeutin bekannt durch:
✔ therapie.de ✔ psychotherapeutensuche.de ✔ tymia.de
1. Wie finde ich einen Therapieplatz für mein Kind in Berlin?
Sie können direkt Kontakt mit meiner Praxis aufnehmen – ohne Überweisung. Aktuell nehme ich neue Patientinnen auf, es gibt also freie Therapieplätze. Ich behandle privatversicherte Kinder und Jugendliche, Patientinnen im Kostenerstattungsverfahren sowie Selbstzahlerinnen. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Unterstützung sinnvoll ist.
2. Wann braucht ein Kind oder Jugendlicher psychotherapeutische Unterstützung?
Hilfe ist sinnvoll bei anhaltenden Ängsten, sozialen Schwierigkeiten, Schulproblemen, Wutanfällen, Traurigkeit, ADHS-Symptomen, Essstörungen oder Bindungsstörungen – besonders, wenn der Alltag spürbar belastet ist.
3. Bieten Sie Kinderpsychotherapie (KJP) in Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf an?
Ja. Viele Familien aus Steglitz, Friedenau bzw. aus den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf kommen zu mir in die Praxis. Durch die hervorragende Anbindung der Praxis im Herzen von Berlin-Friedenau besteht eine gute und unkomplizierte Erreichbarkeit.
4. Wie läuft die Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen ab?
Ich nutze strukturierte Gespräche, Fragebögen und wissenschaftlich fundierte Testverfahren, um Symptome wie Ängste, ADHS, Autismus, Bindungsprobleme, soziale Ängste oder emotionale Belastungen differenziert zu erfassen und passende Empfehlungen zu geben.
5. Was passiert im Erstgespräch?
Im Erstgespräch erhalten Sie eine klare Orientierung: Welche Therapieform eignet sich? Ist Diagnostik notwendig? Welche nächsten Schritte folgen? Sie haben Raum, alle Fragen zu stellen.
6. Welche Störungsbilder behandeln Sie?
Ich arbeite u. a. mit:
- Angststörungen & soziale Ängste
- Depression & emotionale Probleme
- ADHS & Konzentrationsschwierigkeiten
- Autismus
- Wut, Impulsivität & Emotionsregulation
- Bindungsstörungen
- Essstörungen wie z.B. Anorexie, Bulimie, Adipositas
- Schulstress & Leistungsdruck
- Traumafolgen, Trennung, Verlust
- Freundschafts- & Sozialproblemen
- Enuresis und Enkopresis
7. Wie funktioniert Verhaltenstherapie (VT) bei Kindern?
Die Verhaltenstherapie hilft Kindern, Gefühle besser zu verstehen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und Sicherheit im Alltag aufzubauen – mit spielerischen Übungen, klaren Strukturen und enger Elternarbeit.
8. Wie werden Eltern in die Therapie einbezogen?
Regelmäßige Elterngespräche unterstützen dabei, das Gelernte im Alltag umzusetzen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien für Zuhause, Schule und Freizeit.
9. Wie lange dauert eine Therapie für Kinder und Jugendliche?
Eine Kurzzeittherapie umfasst zunächst 12 Sitzungen (mit Möglichkeit um Verlängerung), eine Langzeittherapie umfasst weitere 36 Sitzungen. Die Sitzungen finden in der Regel 1x pro Woche statt. Bei komplexeren Problemen kann eine längere Therapie notwendig sein. Der Prozess wird regelmäßig gemeinsam reflektiert.
10. Übernehmen Privatkassen die Kosten der Kinderpsychotherapie?
Ja, private Krankenversicherungen übernehmen in den meisten Fällen die Kosten vollständig. Zudem behandle ich im Kostenerstattungsverfahren für gesetzlich Versicherte sowie Selbstzahler*innen. Mehr Details.
11. Was bedeutet Kostenerstattungsverfahren für gesetzlich Versicherte?
Wenn Sie keinen zeitnahen Therapieplatz bei einer Kassenpraxis finden, kann die Behandlung in meiner Privatpraxis erstattet werden. Ich unterstütze Sie beim notwendigen Antrag. Mehr Details.
12. Wie schnell bekommt mein Kind einen Termin?
In der Regel erhalten Sie zeitnah einen Termin für ein Erstgespräch. Die Wartezeit für einen festen Therapieplatz hängt von der Auslastung ab – ich bemühe mich um schnelle, verlässliche Rückmeldung.
13. Bieten Sie Gruppentherapie für Kinder und Jugendliche an?
Ja. Gruppentherapie eignet sich besonders gut bei sozialen Ängsten, Selbstwertproblemen, Gefühlsregulation, Konflikten in der Schule oder Unsicherheiten im Kontakt mit Gleichaltrigen.
14. Wie unterstützen Sie Kinder und Jugendliche mit Ängsten?
Ja, ich behandle verschiedene Angstformen wie Trennungsangst, soziale Ängste, Leistungsängste, andere spezifische Ängste oder auch generalisierte Sorgen. In der Therapie lernen Kinder und Jugendliche, ihre Angst besser zu verstehen, hilfreiche Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Alltag aufzubauen. Dabei arbeite ich eng mit den Eltern zusammen, damit die Fortschritte zuhause stabil unterstützt werden können.
15. Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?
Zum ersten Termin können Sie mitbringen:
- Vorbefunde (Kinderarzt, Klinik, Schule)
- Entwicklungsberichte oder Zeugnisse
- Notizen zu aktuellen Fragen oder Symptomen
